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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 16

Und auch heute begrüßte uns die Sonne als wir die Rollos hochzogen. Das war mehr als ideal. Denn für heute hatten wir uns einen Besuch der Kreidefelsen auf der Insel Møn vorgenommen. Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg.

Møns Klint, wie die Kreidefelsen richtig heißen, ist eine über 8 Kilometer lange und bis zu 128 Meter hohe Steilküste im Osten der Insel Møn. Sie besteht aus blendend weißer Schreibkreide, die in der letzten Eiszeit durch den enormen Druck des Eises aus dem Untergrund hochgepreßt wurde. Das zerklüftete Aussehen der Felsen bzw. der Steilküste verdankt Møns Klint den Kräften der Ostsee und den unterschiedlichen Witterungseinflüssen, die in den letzten 4000 bis 5000 Jahren und bis heute das Aussehen der Küste ständig veränderten. Wir parkten unser Auto auf dem Parkplatz des 2006 eröffneten GeoCenters.

 

 

Als erstes wanderten wir durch einen kleinen herrlichen Wald mit immer wieder wunderschönen Ausblicken auf die Felsen.

 

 

 

Am Ende des Weges führte eine endlose Holztreppe hinunter an die Ostsee.

 

 

 

Und von unten waren sie noch gewaltiger anzuschauen,- die Felsen. Wir gingen unten am Wasser den Weg wieder zurück, bis widerrum eine steile Treppe nach oben führte.

 

 

Oben wieder angekommen besuchten wir noch das 2006 neu eröffnete Geo-Centrum. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. Es wird viel Wissenswertes von der Kreidezeit bis zur Gegenwart verständlich erklärt. Unter anderem auch, wie Dänemark “geboren” wurde.

Erst am späten Abend kamen wir wieder nach Hause zum Wohnwagen.
Bis nach 21:00 Uhr saßen wir an diesem Abend noch draußen und genossen die Abendsonne.

Tag 17

Der heutige Tag wurde zum Bummeltag erklärt. Und dementsprechend wurde heute erst einmal ganz lange gefrühstückt. Zum bummeln hatten wir uns die Stadt Nykøbing ausgesucht. Erstens war sie schnell zu erreichen und zweitens, so hatten wir gehört, konnte man herrlich durch die Einkaufsstraßen bummeln. Und so war es auch.

 

 

 

Überall luden Geschäfte für einen Besuch ein. Das Wetter war herrlich und so nahmen wir uns für jedes Geschäft genügend Zeit.

 

 

 

Zum Schluss besuchten wir noch den neu renovierten Wasserturm. Man erreicht seine oberste Plattform über ca. 150 Stufen. Auf jeder Ebene wird es später mal eine Ausstellung geben. Bei unserem Besuch wurde allerdings noch kräftig renoviert.

 

 

 

Von oben hatte man einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt.

 

Nach unserem Besuch von Nykøbing fuhren wir noch nach Nakskov. Dort lag ein Russisches U-Boot der Whiskey V-Klasse (Natobezeichnung). U-359 lief 1953 vom Stapel, war bis 1989 in Dienst und nahm an der Kubakrise teil. Doch es half alles nichts, bei aller Werbung kamen wir zu dem Schluss, der Besuch hat sich nicht wirklich gelohnt. Im Grunde handelt es sich um einen Haufen Schrott. Wir hatten den Eindruck, dass mächtig viel Arbeit und auch Geld in das Unternehmen gesteckt werden sollte.

Am Abend fuhren wir wieder zum Wohnwagen zurück. In der Abendsonne genossen wir ein kühles Bier.
Es war unser letzter Dänemark Abend in diesem Urlaub.
Morgen sollte die Reise nach Lübeck fortgesetzt werden. Wir wollten uns die Hansestadt für zwei Tage ansehen.


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