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... Reisen mit dem Wohnwagen

2009 - Rundreise über Dänemark's Inselwelt

Schon wieder Dänemark?
Aber sicher! Zu schön ist dieses Land. Und natürlich wieder ohne jeglichen Stress. Aber alle Inseln Dänemarks in drei Wochen? Nein, nicht alle. Wir teilten uns die Tour in mehreren Etappen auf. Für die Stellplätze suchten wir uns die Inseln Fyn, Seeland und Lolland aus. Und von diesen Stellplätzen aus besuchten wir die verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Endlich Freitag und Feierabend.
Schnell nach Hause. Heidi hat heute schon frei,- und dementsprechend war bereits alles vorgepackt. Perfekt.
Der Wagen war schnell gepackt, doch dann kam es Knüppeldicke.
Im Radio hatten sie es bereits vorhergesagt. Und so sollte es auch kommen. Ganz Deutschland fuhr in den Pfingsturlaub. Und so benötigten wir für die knapp 100 km zum Wohnwagen fast 4,5 Stunden.(!) Gott sei Dank schien die Sonne. So war es lange hell und wir konnten "Isolde" noch von ihrem Standplatz ziehen. Für eine Nacht zogen wir sie auf den Campingparkplatz. Wir verabschiedeten uns noch schnell von unseren Nachbarn und verschwanden im Bett. Wir wollten am nächsten morgen sehr früh los.

Tag 1

Bereits um 04:30 Uhr klingelte der Wecker.
Eine kurze Nacht war zu Ende. Nach dem Frühstück war schnell der Rest erledigt. Und so fuhren wir um 06:15 Uhr vom Parkplatz. Die Stau-Prognosen warnten vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen ab 10:00 Uhr. Und so war es auch. Trotzdem kamen wir ohne nennenswerten Stau gegen 12:45 Uhr auf dem Campingplatz Klüthseecamp Seeblick an. Unser erstes Ziel war erreicht.


Noch vor der Mittagspause hatten wir bereits unseren Stellplatz erreicht. Das Wetter meinte es gut mit uns. Die Sonne schien von einem fast wolkenlosem Himmel. Wie immer so auch heute,- die Bordküche blieb am ersten Tag kalt. Abends ging wir im Campingplatz eigenen Klüthseecampingrestaurant etwas essen. Bis zum Schluss genossen wir anschließend die untergehende Sonne. Heute wurde für uns der Tag nicht sehr lang. Wir gingen früh schlafen.
Morgen sollte es weitergehen. Richtung Dänemark!

Tag 2

Wir hatten den Wecker für 7:00 Uhr gestellt. Doch wir ignorierten sein Schellen und stellten ihn wieder ab. Erst gegen 8:00 Uhr standen wir auf. Ursprünglich war die Abfahrt für 9:00 Uhr geplant. Doch daraus wurde nichts. Nach dem Frühstück fingen wir dann an unsere sieben Sachen zu packen. Da wir ja nicht viel ausgepackt hatten, ging alles recht schnell von statten und so konnte dann die Reise um 10:00 Uhr beginnen.

 

Das Navi (liebevoll "Tussi" genannt) führte uns zurück auf die A7. Danach war die Dänische Grenze schnell erreicht. Gegen 14:45 Uhr erreichten wir unser erste Ziel in Dänemark, den Helnæs Camping ganz im Süden von Fyn. Ein herrliches Fleckchen Erde.

 

 

Wir wurden sehr freundlich empfangen. Und obwohl der Platz recht voll war fanden wir noch einen schönen Platz mit Blick auf den kleinen Belt. Die Sonne strahlte von einem Stahlblauen Himmel. Herz was willst du mehr?

 

 

Am Abend wurde erst einmal der Grill benutzt. Und immer noch schien die Sonne vom Himmel. Bis nach 21:00 Uhr konnten wir sie genießen. Heidi wälzte schon fleißig Prospekte. Mal sehen was wir morgen unternehmen werden.

Tag 3

Die Sonne schien bereits am frühen Morgen durch die geöffnete Dachlucke. Ich holte uns vom Laden die am Tag zuvor bestellten Brötchen (Dänische Rundstücke). Heute am Pfingstmontag musste man mit allerhand geschlossenen Geschäften und sonstigen Einrichtungen rechnen. Und so beschlossen wir für heute, uns die Insel anzusehen.

 

 

Sie ist einfach ein wunderbares Stück Natur. Als erstes hielten wir kurz hinter der Deichstraße an. Von dem dortigem Parkplatz führt ein kleiner Fußpfad hinauf auf die Steilklippe. Wir hatten einen herrlichen Ausblick in alle Richtungen.

 

 

 

Der weitere Weg führte uns zum Leuchtturm, der nun leider nicht mehr für den "normalen" Touristen geöffnet ist. Schade. Trotzdem ließen wir uns die Laune nicht verderben und genossen den grandiosen Ausblick hinauf auf den kleinen Belt.

 

 

 

Anschließend nahmen wir uns die Helnæs Mühle vor, die aber auch leider geschlossen war. Und so schlenderten wir über das große weitläufige Gelände. Man konnte fast bis ans Ufer gehen.

Später fuhren wir wieder zum Wohnwagen, stellten das Auto ab und machten uns zu Fuß auf in Richtung Strand. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe des Campingplatzes. Unsere Füße berührten das Wasser. Das war es dann aber auch. Wir fanden es zu kalt zum Baden. Einige spielende Kinder waren da ganz anderer Meinung. Ausgelassen tobten sie im Wasser.


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