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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 4

Für heute beschlossen wir nach Kværndrup zu fahren um dort die Wasserburg Egeskov zu besichtigen. Hierbei handelt es sich um Europas besterhaltene Renaissancewasserburg. Herrliche Parkanlagen, 6 Oldtimermuseen, Falck Musem (Rettungsdienstmuseum), und, und, und...
Und wir haben gut getan an unserer Entscheidung. Die Anlage ist so groß, das es kaum an einem Tag zu schaffen ist, alles zu sehen. Erst am frühen Abend machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause.

Kurz bevor wir den Campingplatz erreichten besuchten wir noch das Naturschutzgebiet “Maden” auf unserer Insel. Wir fuhren mit dem Auto die Schotterstraße bis zur Küste. Der Wind hatte in der Zwischenzeit einiges an Kraft zugelegt. Und obwohl die Sonne vom Himmel schien, zogen wir uns doch eine Fleecejacke über.

Eine herrliche Landschaft umgab uns. Auf der einen Seite die Steilküste, auf der anderen die weiten Wiesen mit ihren Rindern,- und in der Ferne der Leuchtturm. Als wir wieder am Wohnwagen ankamen hatte der Wind noch ein wenig zugelegt. Der Grill blieb heute kalt. Heidi bereitete uns das Abendessen im Wohnwagen. Draußen wurde es immer windiger und auch kälter. Noch vor dem abspülen zogen wir unser Sonnensegel ein. Ich hatte keine Lust in der Nacht auf zu stehen. Auch einige Nachbarn drehten ihre Markisen ein. Den restlichen Abend verbrachten wir im Wohnwagen. Draußen wurde es zu ungemütlich. Konnte es sein das uns nun die Schafskälte erwischen sollte?

Tag 5

Kalte Luft kam mir an diesem Morgen entgegen als ich die Tür öffnete. Das Außenthermometer hatte mich bereits vor gewarnt. Und der Himmel sah auch nicht viel versprechend aus. Ich zog die dicke Jacke zu und ging die Brötchen holen. Im Kiosk fragte ich nach dem zu erwartenden Tageswetter. “Heute ab und zu ein wenig Wasser aus dem Himmel”, war die Antwort. “ Und ganz so warm ist es auch nicht”. “Aber du bist richtig angezogen dafür”. Mit einem kleinem zufriedenem Schmunzeln nahm ich die Brötchen und ging Richtung “heißem Kaffee”. Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in Richtung Kerteminde. Dort besuchten wir als erstes den Tante Emma-Laden “Hokeren” in der Trollegade. Über und über voll hing alles von der Decke, an den Wänden, oder stand auf dem Boden herum. Der Laden beschert seinen Besuchern einen wahren Sinnestaumel.

Anschließend besuchten wir “fjord&bælt”. Hier konnte man sehr viel über die Unterwasserwelt der Ostsee erfahren. Zudem ist die Stadion weltberühmt für die Erforschung der Schweinswale, die so ein weinig den Delfinen ähnlich sehen. Bevor wir die Reise weiter in Richtung Odense fortführten, beschlossen wir noch kurz die nördlichste Spitze von Fünen zu besuchen,- Fyns Hoved. Nur sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein, bis auf ein paar Wochenendhäusern ist dort oben nichts. Wir fuhren mit dem Auto bis direkt an das Wasser heran. Und obwohl die Sonne schien blies uns ein kalter Wind entgegen. Wir zogen die Jacken bis oben hin zu und genossen die Landschaft.

Nach einiger Zeit setzten wir uns wieder in das Auto und fuhren nach Odense. Die Altstadt mit dem Hans-Christian Andersen Haus hatten wir schon bei unsere Rundreise durch Jütland 2007 besichtigt. (Damals hatten wir mit dem Auto einen Abstecher nach Odense unternohmmen) Und so führte uns der erste Weg zum “Odense Aafart”. Dort kann man mit einem Ausflugsboot über den Fluß fahren, der jahrhundertelang eine wichtige Verkehrsader für die Bürger der Stadt war. Nach der einstündigen Rundfahrt schlenderten wir noch ein wenig durch die Fußgängerzone und die Altstadt. Spät war es inzwischen geworden. Zu spät um heute Abend noch selbst zu kochen. In unmittelbarer Nähe des Hans - Christian Andersen Hauses befindet sich das Restaurant “Den gemle Kro”. Ein urgemüthliches Haus von 1683. Dort kann man sehr gut speisen. Allerdings auch zu sehr guten Preisen.

Nach dem wir ausreichend gesättigt waren, fuhren wir wieder zurück zum Wohnwagen. Den ganzen Tag über hatten wir Glück mit dem Wetter gehabt. Während unseres Ausflugs kam kein "Wasser vom Himmel". Doch kurz vor der Eingangstür erwischtes uns dann doch noch eine heftige Schauer.
Nachdem alles wieder vorbei war, verpackte ich noch unsere Fahrräder wieder auf das Autodach. Morgen sollte die Reise weiter gehen.
Wir wollten Fünen verlassen und Seeland besuchen. Helnæs Camping wird uns in guter Erinnerung bleiben.


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