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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 8

Als wir am frühen Morgen durch die geöffnete Dachlucke blinzelten, sahen wir nur einen blauen Himmel. Ein Blick durch das Fenster bestätigte den ersten Eindruck. “So kann es bleiben”, sagte ich.

Als heutiges Ziel hatten wir uns “Das Land der Legenden” in Lejre ausgesucht. Dort gab es Häuser, Hütten und Gärten aus der Steinzeit, Eisenzeit, Wikingerzeit, und dem 19. Jahrhundert sowie Schauwerkstätten und alte Haustierrassen – eingerahmt von einer schönen Natur mit Hügeln, Wäldern, kleinen Seen und Wiesen.

Doch vor der Weiterfahrt ging plötzlich unsere "Tussi" in den Streik. Eben noch an, in der nächsten Minute stumm und aus. Jegliche Streicheleinheiten wurden ignoriert. Also griffen wir wieder zurück zur guten alten Handnavigation. Kartenmaterial hatten wir genug dabei. Und so erreichten wir ein wenig verspätet das “Land der Legenden”. Dort verbrachten wir einen herrlichen Tag. Überall wurde uns entweder auf deutsch oder aber auf englisch alles, was wir wissen wollten, erklärt.

Auch heute kamen wir erst wieder am späten Abend zurück. Kurz vor der Ankunft musste es wohl kräftig geregnet haben bei uns auf dem Platz. Es war nämlich alles nass. Wir selbst haben an diesem Tag keinen Regen gesehen.

Tag 9

Sonntag bedeutet ausschlafen. Das bedeutet jetzt nicht, das wir sonst nicht ausgeschlafen hätten, nein, aber heute blieben wir noch ein wenig länger liegen.

Für den heutigen Tag hatten wir uns die Wikingerburg Trelleborg ausgesucht. Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg. Die Burg Trelleborg wurde am Ende der Wikingerzeit um 980/981 n. Chr. erbaut. Vermutet wird, dass König Harald Blauzahn sie als militärischen Stützpunkt errichtete. Es könnte aber auch sein das die Burg Handels,- und Verwaltungszentrum war. So genau weiß man das heute nicht mehr.
Die Burgreste wurden in den Jahren 1934-1942 vom Nationalmuseum untersucht und restauriert. Das Gelände ist recht weitläufig und so brauchten wir schon ein paar Stunden um alles zu sehen.

 

 

Auf dem Rückweg besuchten wir noch die Mühle von Skamstrup. Die Mühle war eigentlich verfallen, bevor sich 1992 eine Arbeitsgruppe der Reste annahmen. Und am 14. Juni 2003 war es dann soweit, die “neue” Mühle in Skamstrup wurde eingeweiht. Heute ist die Mühle jeweils Sonntags von 13:00 – 16:00 Uhr geöffnet.
Und wenn dann noch Wind weht, so wie an unserem Besuchstag, dreht sie sich und arbeitet ganz fleißig. Auf drei Etagen konnten wir uns alles ansehen.
Zum Schluss kauften wir noch 1,5 kg frisch gemahlenes Mehl. Ohne jeglichen Zusatz!

Als wir wieder am Wohnwagen angekommen waren, setzten wir uns noch ein wenig in die Abendsonne.
Wieder ging ein schöner Tag zu Ende.
Morgen geht die Reise weiter in Richtung Kopenhagen.


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