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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 10

Heute war die Kleva Gruva in Holsbybrunn unser Ziel. Holsbybrunn liegt in der Nähe von Vetlanda. Die Kleva Gruva (Gruva = Grube) gilt als eine der schönsten Besichtigungsbergwerke in Schweden. Ihre Geschichte begann bereits Ende des 17. Jahrhunderts. Das Schacht und Stollensystem hat eine Länge von ca. 6km. Ca. die Hälfte davon liegt unter Wasser.

 

 

Die Grube liegt mitten in der småländischen Waldlandschaft. Man fährt einige Kilometer durch den Wald, bevor man die Grube erreicht.

 

 

Ein absolutes Muß ist warme Kleidung und gutes Schuhwerk. Einen Helm und eine Taschenlampe bekommt jeder am Eingang ausgehändigt. Wer möchte bekommt auch noch einen Audio-Guide dazu.

Bereits am Eingang weht einem ein kalter Wind ins Gesicht. Und nicht weit vom Stolleneingang entfernt bestätigt ein Thermometer den ersten Eindruck. Es herrschen 2° C in den Gängen und es ist ein wenig feucht. Alles ist ein bisschen spärlich beleuchtet, gerade so das man noch alles erkennen kann. Lediglich die Seitengänge sind vollkommen unbeleuchtet. Hier hilft die Taschenlampe.

Verlaufen kann man sich nicht. Alle Gänge sind als Sackgassen ausgebildet. Ab und zu muß der Kopf eingezogen werden. Ein leichter Schlag gegen den Helm verrät, dass es wohl noch ein wenig tiefer hätte sein müssen. Es ist für uns heute unvorstellbar, wie die Bergleute damals gearbeitet haben. Der Audio-Guide verrät uns, das die Lebenserwartung eines Bergmannes ca. 10 Jahre kürzer war, als bei der Restbevölkerung.

 

 

 

Wir haben uns ca. 2 Stunden in der Grube aufgehalten. Am Ende führt eine steile Treppe mit 151 Stufen wieder zurück ans Tageslicht. Wer das nicht möchte kann auch wieder zurück zum Eingang laufen,- und diesen als Ausgang benutzen.

Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Campingplatz. Es war ein herrlicher Tag heute. Die Sonne schien den ganzen Tag vom Himmel. Morgen werden wir Småland verlassen. Die Insel Öland ist unser Ziel.
Dort soll es viel zu entdecken geben.

Tag 11

Wir haben heute morgen ein wenig gebummelt. Erst um 10:45 Uhr verließen wir den Platz. 14:45 erreichten wir unseren angedachten Platz, der Stenåsabadets Campingplatz.
Doch es war irgend wie nicht unser Platz. Wir beschlossen weiter zu fahren.
Als nächstes fuhren wir den Haga Park-Camping an. Hier waren wir zufrieden. Wir bekamen einen großen Stellplatz nicht weit von der Ostsee entfernt. Um 15:45 Uhr stand "Isolde" zufrieden auf ihrem Platz. Und weil wir heute morgen schon gebummelt hatten, bummelten wir den Rest des Tages weiter. Die Sonne brannte von einem strahlend blauen Himmel. Herz was willst du mehr! Am Abend saßen wir noch lange am Strand und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang.


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