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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 16

Heute weckte uns die Sonne wieder. Der See, der gestern noch ganz aufgewühlt war, war heute still und ruhig. In der Rezeption haben wir noch in einem Prospekt von einem Elch-Safariepark in der Nähe von Markaryd gelesen. Markaryd? Waren wir da nicht zu Beginn unserer Reise? Und waren wir nicht schon in einem Elchpark? Ebenfalls zu Beginn zu unserer Reise? Richtig,- und trotzdem sind wir hin gefahren. Wir wussten damals nichts von dem Park in Markaryd. Um eines schon vorweg zu nehmen. Der Safari-Park in Markaryd ist eindeutig schöner und besser angelegt.

 

Man fährt mit dem Auto durch eine ca. 3 km lange Strecke innerhalb des Parks. Und Fotopunkte mit Elchen sind garantiert. Die Strecke ist so geschickt angelegt, dass die Elche praktisch keine Chance haben im Dickicht zu verschwinden. Wir haben Kühe mit ihren Kälbern,- und auch die Bullen gesehen. Und das bei herrlichem Wetter. Zwar hat der Elchshop nicht die Größe wie der in Laganland, aber es reicht allemal.

Übrigens, so haben wir gelesen, gilt es als fast unmöglich, sich einem Elch in freier Wildbahn zu nähern. Elche können quasi in alle Richtungen mit ihren Sinnesorganen "horchen". Wenn, dann nähert sich der Elch einem Menschen unbemerkt. Weg rennen macht auch keinen Sinn, die Tiere erreichen locker Geschwindigkeit von über 60 km/h.

Erst am Abend fuhren wir wieder zurück zum Wohnwagen und genossen noch den schönen Resttag am Platz.

Tag 17

Ich hatte mir den rechten Fuß verletzt. Ausgerechnet den rechten. Den Gas,- und Bremsfuß für das Auto. Ich bin weder umgeknickt, noch bin ich irgendwo herunter gesprungen, noch sonst irgend etwas. Morgens konnte ich nicht mehr auftreten. An der Rezeption nannte man uns einen zuständigen Arzt in Älmhult. Der erste Verdacht, ein Insektenstich hat sich nicht bestätigt. Vielmehr vermutete der Arzt einen Bruch oder aber eine Entzündung am Knochen. Ein Bruch? Ich erklärte dem Arzt, das ich nicht über Stock und Stein gesprungen bin. Der Arzt aber meinte, das kann auch vom ganz normalen gehen passieren. Ich bekam ein Rezept für ein Medikament gegen die Schmerzen. Gleichzeitig erhielt ich die Aufforderung den Fuß im 40 km entfernten Ljungby röntgen zu lassen. Also los. Die Röntgenaufnahmen ergaben keinen Bruch, Gott sei Dank.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Wohnwagen, ich sollte möglichst den Fuß ruhig halten. Langsam fing auch die erste Tablette an zu wirken, so das die Schmerzen nachließen. Mal sehen wie es morgen ist, denn morgen geht die Reise weiter nach Malmö, unsere letzte Etappe in Schweden für diesen Urlaub.

Am Abend trat auf dem Platz noch eine schwedische Folkloregruppe auf. Eine schöne Abwechslung.


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(Irischer Segenswunsch)

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