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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 4

Zu Hause hatten wir schon viel über ihn gelesen, den Schwedenshop in Laganland und seinem angrenzenden Elchpark. Dieser sollte heute unsere Ziel sein. Wir wollten unbedingt einmal Elche aus der Nähe sehen. Im Internet und auch in den einschlägigen Prospekten wurde darauf hingewiesen, dass man möglichst morgens um 10:00 Uhr dort sein sollte. Denn zu dieser Zeit findet die Fütterung statt. Also standen wir etwas früher auf und machten uns auf den Weg.

 

 

Der Park befindet sich direkt an der A4.
Leider scherte sich, bis auf einen kleineren Elchbullen, der Rest der Herde kein bisschen um die 10 Uhr Fütterung.

 

 

Da man um das Gehege herum spazieren kann, machten wir uns auf den Weg,- und fanden die übrigen im Schatten liegend. Sie ließen sich anstandslos fotografieren. Nach einiger Zeit besuchten wir noch den Schwedenshop, indem es so ziemlich alles zu kaufen gibt, was man braucht, oder auch nicht.

Um es kurz zu machen, der Elch-Safariepark in Markaryd, den wir auf der Rückreise besucht haben, hat uns wesentlich besser gefallen. Doch dazu später mehr.

 

 

Gegen Mittag fuhren wir wieder in Richtung Heimat. Aber nicht auf dem direkten Weg. Vielmehr fuhren wir am Bolmen-See vorbei und machten dort eine lange Rast direkt am Wasser. Ein Campingplatz mit anliegendem Strandbad lud zum verweilen ein.

Erst am frühen Abend machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Den ganzen Tag über schien die Sonne. Wir saßen noch lange draußen vor dem Wohnwagen. Es war unser letzter Abend auf diesem Campingplatz. Morgen ging die Reise weiter zum Vättern-See.

Tag 5

Der heutige Tag ist schnell erzählt. Nach dem Frühstück führen wir los. Um 9:05 Uhr verließen wir den Platz.
Wir werden ihn in Erinnerung behalten und bestimmt nochmal wiederkommen. Doch für heute wollten wir weiter in Richtung Vättern-See. Der Vätterledens Camping war unser Ziel. Um 11:50 Uhr erreichten wir den Platz.

 

 

Die Zufahrt war im ersten Augenblick etwas ungewöhnlich für uns. Man musste eine Tankstelle, die zu einem Motel gehört, überqueren. Am anderen Ende ging es einen kleinen aber steilen Berg hinauf.

 

 

Der Platz selber besteht nur aus einer großen Wiese, unterteilt durch ein paar Büsche und Sträucher. Die Sanitäranlagen sind sehr eng bemessen. (2 Duschen für den ganzen Platz) Zumindest wenn er voll ist.

Zu Hause im Internet hatten wir gelesen, das die junge Familie den Platz erst seit kurzem übernommen hat. Eine Toilette war schon renoviert, die anderen waren abgesperrt. An jeder Tür hing ein Hinweisschild, das es wegen Renovierung zur Zeit geschlossen ist. Leider lag auch die Autobahn in Höhrweite,- und der See war nur aus der Ferne zu betrachten. Entgegen unseren ersten Überlegungen beschlossen wir nur eine Nacht hier zu bleiben.

 

 

Am Nachmittag fuhren wir nach Gränna, die Stadt der Bonbonstangen. Plötzlich hatte nichts mehr mit einem ruhigen beschaulichen Leben in Schweden zu tun. Eher hatte man den Eindruck in Rimini, oder an der Côte d’Azur zu sein. Menschen über Menschen.

Zudem war die schmale Straße durch den Ort die einzige Zufahrt zum Gränna-Camping. Dementsprechend langsam und eng ging es manchmal zu. Wir fuhren bis hinunter zum Hafen. Vielleicht konnte man ja mit der Fähre zur Insel gegenüber von Gränna fahren? Wir erkannten schnell, dass es mit einem “mal eben” nicht getan war. Die Schlange vor dem Fähranleger war viel zu groß und die Fähre viel zu klein. Wir schlenderten noch ein wenig durch die Stadt. Heidi kaufte sich noch eine dieser Lakritz-Bonbonstangen.

Auf dem Rückweg besuchten wir noch eine kleine Glasbläserei.
Noch am selben Abend planten wir um,- und suchten uns für den morgigen Tag den Lovsjöbadens Camping südlich von Jönköping aus.


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