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... Reisen mit dem Wohnwagen

2011 - Rundreise durch Südschweden

Tag 16

Heute weckte uns die Sonne wieder. Der See, der gestern noch ganz aufgewühlt war, war heute still und ruhig. In der Rezeption haben wir noch in einem Prospekt von einem Elch-Safariepark in der Nähe von Markaryd gelesen. Markaryd? Waren wir da nicht zu Beginn unserer Reise? Und waren wir nicht schon in einem Elchpark? Ebenfalls zu Beginn zu unserer Reise? Richtig,- und trotzdem sind wir hin gefahren. Wir wussten damals nichts von dem Park in Markaryd. Um eines schon vorweg zu nehmen. Der Safari-Park in Markaryd ist eindeutig schöner und besser angelegt.

 

Man fährt mit dem Auto durch eine ca. 3 km lange Strecke innerhalb des Parks. Und Fotopunkte mit Elchen sind garantiert. Die Strecke ist so geschickt angelegt, dass die Elche praktisch keine Chance haben im Dickicht zu verschwinden. Wir haben Kühe mit ihren Kälbern,- und auch die Bullen gesehen. Und das bei herrlichem Wetter. Zwar hat der Elchshop nicht die Größe wie der in Laganland, aber es reicht allemal.

Übrigens, so haben wir gelesen, gilt es als fast unmöglich, sich einem Elch in freier Wildbahn zu nähern. Elche können quasi in alle Richtungen mit ihren Sinnesorganen "horchen". Wenn, dann nähert sich der Elch einem Menschen unbemerkt. Weg rennen macht auch keinen Sinn, die Tiere erreichen locker Geschwindigkeit von über 60 km/h.

Erst am Abend fuhren wir wieder zurück zum Wohnwagen und genossen noch den schönen Resttag am Platz.

Tag 17

Ich hatte mir den rechten Fuß verletzt. Ausgerechnet den rechten. Den Gas,- und Bremsfuß für das Auto. Ich bin weder umgeknickt, noch bin ich irgendwo herunter gesprungen, noch sonst irgend etwas. Morgens konnte ich nicht mehr auftreten. An der Rezeption nannte man uns einen zuständigen Arzt in Älmhult. Der erste Verdacht, ein Insektenstich hat sich nicht bestätigt. Vielmehr vermutete der Arzt einen Bruch oder aber eine Entzündung am Knochen. Ein Bruch? Ich erklärte dem Arzt, das ich nicht über Stock und Stein gesprungen bin. Der Arzt aber meinte, das kann auch vom ganz normalen gehen passieren. Ich bekam ein Rezept für ein Medikament gegen die Schmerzen. Gleichzeitig erhielt ich die Aufforderung den Fuß im 40 km entfernten Ljungby röntgen zu lassen. Also los. Die Röntgenaufnahmen ergaben keinen Bruch, Gott sei Dank.

Den Rest des Tages verbrachten wir am Wohnwagen, ich sollte möglichst den Fuß ruhig halten. Langsam fing auch die erste Tablette an zu wirken, so das die Schmerzen nachließen. Mal sehen wie es morgen ist, denn morgen geht die Reise weiter nach Malmö, unsere letzte Etappe in Schweden für diesen Urlaub.

Am Abend trat auf dem Platz noch eine schwedische Folkloregruppe auf. Eine schöne Abwechslung.

Tag 18

Heute war der Tag gekommen, wir mussten Småland verlassen. Für unser letztes Übernachtungsziel in Schweden hatten wir uns Malmö ausgesucht.
Unser Ziel war der Malmö Camping direkt an der Öresundbrücke. Um 11:00 Uhr fuhren wir los. Fast 3 Stunden später waren wir da.

Der Platz wurde erst vor kurzem übernommen von der FirstCamp Campingkette. Um es gleich vorweg zu sagen, es ist ein nicht besonders schöner Platz. Die Sanitäranlagen waren das schlechteste was wir auf der gesamten Tour gesehen haben. Und das immer zu sehende Reklamebild des Platzes (man sieht die Fronten von zwei Wohnmobilen,- und die Öresundbrücke im Hintergrund) suggeriert einen falschen Eindruck. Nur von einer kleinen Stelle des Platzes ist die Öresundbrücke zu sehen. Auch steht man nicht unmittelbar an der Ostsee. Hier hat die Platzleitung noch viel zu tun, um den Standard der FirstCamp Campingkette zu erreichen. Trotz alle dem sollte es der Platz für die nächsten 3 Nächte sein.

 

Wir wollten uns am nächsten Tag die Altstadt von Malmö ansehen,- und dafür war es ein guter Ausgangspunkt. Mehr aber auch nicht. Die Nachbarn berichteten, dass es noch am Tag zuvor heftig geregnet hatte,- und so sah auch die Wiese teilweise aus. Überall waren tiefere Spurrillen zu sehen. Wir hatten Glück, unser Platz war ordentlich,- und so war “Isolde” schnell abgestellt. Für den Rest des Tages genossen wir die Sonne.

Tag 19

Das erste was ich heute morgen hörte war ein “Guten Morgen”. Das zweite was ich heute morgen hörte war ein “Ach du Schei...”! Was war passiert? Nun, über Nacht hatten wir eine neue Errungenschaft im Wohnwagen. Das dreckige Besteck konnte einfach in die Besteckschublade, die sich unter der Spüle befindet, eingeräumt werden. Gespült wurde über Nacht...
Der Wasserhahn war in sich undicht geworden. Öffnete man den Hahn floss einiges an Wasser in die Schublade. Schöner Mist. Nachdem alles getrocknet war, wurde der Wasserhahn erst einmal stromlos gemacht. Sicherheitshalber.

 

Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Auto in die Altstadt von Malmö. Das Venedig von Skåne wie Malmö auch genannt wird, begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein. Wir fanden einen Parkplatz und machten uns zu Fuß auf den weiteren Weg. Alle Sehenswürdigkeiten der Stadt konzentrieren sich auf das Stadtzentrum,- und sind leicht per Fuß zu erreichen.

Der Lilla Torg ist mit den Fachwerkhäusern und den kopfsteingepflasterten Straßen wohl die schönste Stelle der Altstadt. Die umliegenden Restaurants tun ihr übriges dazu.

 

 

Zum Schluss besuchten wir noch den "Turning Torso". Neben der Altstadt ist es das mit 190 Metern wohl höchste Hochhaus von Skandinavien. Architektonisch etwas besonderes.


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Nimm dir Zeit zu träumen -
sie bewegt dein Gefährt zu einem Stern.

Nimm dir Zeit, dich umzusehen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zu lachen -
das ist die Musik der Seele.

(Irischer Segenswunsch)

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