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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 11

In der Nacht hatte es aufgehört zu regnen. Der Himmel war heute Morgen bedeckt. Immer wieder kam die Sonne zum Vorschein.
Für heute hatten wir uns eine kleine Besichtigungstour durch Tiveden vorgenommen.

Nach dem Frühstück besuchten wir als erstes Fagertärn.
Der See Fagertärn ist vor allem durch seine roten Seerosen bekannt geworden. Zwischen Mitte Juli und Mitte August blühen sie am stärksten. Der Überlieferung nach wurden sie 1856 von Agaton Kjellmark entdeckt. Ein ca. 2 km langer Wanderweg führt um den See. Erst gerade,- um dann wie in ganz Tiveden üblich, über Stock und Stein, immer dicht am Ufer entlang, weiter zu führen.

An manchen Stellen haben wir rote Seerosen gesehen. Ein Paar aus Deutschland erzählte uns, sie seien vor 15 Jahren zu letzt am See gewesen. Damals wären es viel mehr gewesen. Und tatsächlich, so ist in einem Faltblatt zu lesen, deutet vieles darauf hin, das die Anzahl der Pflanzen in den vergangenen Jahren zurückgegangen ist. Man forscht bereits an den Ursachen.

 

 

Unsere Reise führte uns weiter nach Tivedstorp, ein ursprüngliches Dorf, dessen Geschichte bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht. In der Zwischenzeit hatte es schauerartig angefangen zu regnen.

Und bevor wir wieder zum Wohnwagen fuhren besuchten wir noch Kullängsstugan,- ein ungewöhnlich großes Zweizimmerhaus aus dem Jahre 1693. Das gewaltige Haus war noch bis 1936 bewohnt. Beeindruckend sind die mächtigen Stämme aus denen es gebaut wurde.

Und so erreichten wir erst am frühen Abend wieder unseren Wohnwagen.

Tag 12

Der Regen weckte uns an diesem Morgen recht früh. Wir hatten bereits gestern beschlossen den heutigen Tag als Reisetag zu benutzen. Einen Tag früher als ursprünglich geplant. Während des Frühstücks wurde der Regen weniger. Wir konnten im trockenen unsere 7 Sachen zusammen packen. Schnell noch auschecken,- und schon ging es los. Vadstena-Camping nahe bei Vadstena, war unser nächstes Ziel. Die Fahrt verlief reibungslos. Bereits um 12:45 Uhr stoppten wir vor der Rezeption. Freundlich wurden wir begrüßt,- und erhielten einen Platzplan um uns einen Platz auszusuchen. Doch es half nichts, es war nicht unser Platz. Er war uns zu voll und zu nah an der Hauptstraße. Der Platz ist bestimmt nicht schlecht, aber er war eben nicht "unser".
Wir drehten das Gespann und verließen den Platz wieder.

 

Wir fuhren zurück Richtung Motala, und von dort aus nach Borensberg.
Der dortige Strandbadets Camping war unser neues Ziel.

 

 

Dieser Platz gefiel uns auf Anhieb. Wieder hatten wir Glück und erhielten einen Platz mit Blick auf den Boren-See. Der Boren-See ist der letzte See vor Motala. Es folgt noch die Schleuse in Motala und danach befindet man sich im Vättern-See.

Nachdem "Isolde" wieder versorgt war, fuhren wir noch zur nahen Borensberg-Schleuse. Hier befindet sich auch das Kanalhotel. Wohl eines der am meisten fotografierten Gebäude am Kanal.

Direkt neben der Schleuse befindet sich die Touristeninformation. Wie immer bei unseren Besuchen, "plünderten" wir auch diese,- und versorgten uns mit reichlich Informationsmaterial. Denn ab morgen wollten wir den Göta-Kanal erkunden.


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