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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 15


Heute mussten wir etwas früher aufstehen als sonst. Doch das taten wir gerne. Denn heute wollten wir mit der "MS Kung Sverker" unsere Göta-Kanal Tour starten. Das Schiff legte pünktlich um 10:30 Uhr in Motala ab.
Schon nach wenigen Minuten passierten wir die erste Schleuse,- und die erste Brücke öffnete sich. Die Sonne schien vom Himmel,- und so konnten wir die ganze Tour draußen auf dem Vordeck genießen.

 

 

Unsere Fahrt ging weiter, vorbei an dem Grab von Baltzar von Platen,- dem Erbauer des Göta-Kanals. Ihm zu Ehren ertönte bei der Passage ein langer Ton aus dem Schiffshorn.

 

 

 

Weiter führte die Fahrt bis nach Borenshult. Dort durch fuhren wir die Schleusentreppen von Borenshult. Es ist die zweitgrößte Schleusentreppe am Göta-Kanal. Es ist ein beeindruckendes Erlebnis die 5 Schleusen zu durchfahren und einen Höhenunterschied von 15 Meter zu überwinden.

 

Es folgte eine Rundfahrt auf dem See Boren, vorbei an Schloss Scharlottenborg, bis nach Borensberg. Dort wurde eine kleine Pause eingelegt. Anschließend fuhren wir die selbe Strecke wieder zurück. Nach 5 Stunden endete die Fahrt wieder in Motala.

Es werden viele schöne Fahrten auf dem Göta-Kanal angeboten. Wir haben bewusst diese Tour gewählt. Wir wollten unbedingt einmal mit dem Schiff eine Schleusentreppe erleben.

Es war ein herrlicher Tag. Wir saßen noch lange draußen am Wohnwagen und genossen den schönen Sonnenuntergang.

Tag 16


Heute war der letzte geplante Tag für die Region Göta-Kanal. Einen Tag länger als ursprünglich geplant. Wir ließen es heute Morgen ruhig angehen und frühstückten lange. Der Himmel war bedeckt,- und als wir los fuhren kamen sogar ein paar Tropfen Regen von oben. Laut Wetterbericht sollte es eigentlich heute trocken bleiben. Wir fuhren nach Berg um uns dort die größte Touristenattraktion des Kanals an zu sehen,- die Schleusentreppe von Berg.

Bei dieser eindrucksvollen Schleusenanlage reihen sich 7 Schleusenkammern aneinander,- und gleichen einen Höhenunterschied von 17 Meter aus. Es dauert ca. 1 Stunde bis man alle Schleusen überwunden hat.
Ein fantastisches Schauspiel.
Hier an der Schleusenanlage gibt es auch mehrere Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile.
(ohne Strom - Stand: Aug. 2012)

 

Nur wenige Meter von der Schleusenanlage entfernt befindet sich die Kirche und Klosterruine von Vreta. Die Kirche ist eines der interessantesten Gebäude aus dem Mittelalter in Schweden. Sie blieb mit ihrem viereckigen Uhrenturm im wesentlichen seit dem 13. Jahrhundert bis heute unverändert.
Das Kloster wurde im Jahr 1120 als erstes Nonnenkloster in Schweden gegründet. Nachdem die letzten beiden Nonnen im Jahr 1582 starben, verfiel das Kloster leider. Heute ist nur noch eine Ruine zu sehen. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder zurück zum Wohnwagen. Der Himmel hatte Erbarmen, stellte das Tröpfeln der wenigen Tropfen ein,- und schickte stattdessen die Sonnen hervor.


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(Irischer Segenswunsch)

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