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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 17

Unser Göta-Kanal Stopp war beendet. An diesem Morgen wollten wir weiter fahren. Nach dem Frühstück machten wir "Isolde" fertig für die Abreise. Die Reise sollte uns wieder nach Gränna führen. Bereits im Jahr 2011 hatten wir Gränna besucht. Diese kleine quirlige Stadt mit den vielen alten bunten Holzhäusern.

 

Die Fahrt verlief unspektakulär.
Um 12:30 Uhr erreichten wir den Getingaryds Camping. Der Platz befindet sich auf einem Bauernhof, direkt am Wasser. Die Chefin (eine ältere Dame) empfing uns herzlich. Sie sprach sehr wenig englisch,- wir nur sehr wenig schwedisch. Und trotzdem verstanden wir uns auf Anhieb. Wir erhielten ein Platz unten am Wasser.

 

 

Wir stellten "Isolde" auf ihren Platz und fuhren ins ca. 10 km entfernte Gränna. Es führte kein Weg daran vorbei, wir mussten in einen dieser Läden für die Gränna berühmt ist. Pfefferminzbonbons ähnlichen rot-weißen Zuckerstangen.
10 verschiedene Stangen zum Preis von 100 SEK wechselten den Besitzer,- und schon hatten wir reiche Beute gemacht.

An diesem Abend setzten wir uns noch lange unten an den See auf eine Bank...

...,- und erlebten einen herrlichen Sonnenuntergang.

Tag 18

Heute Morgen war es etwas bedeckt,
doch bereits während des Frühstücks kam die Sonne hervor.
Heute wollten wir die Insel Visingsö besuchen. Die Insel liegt direkt vor Gränna und entstand als der Riese Vist zu einer feuchtfröhlichen Hochzeit auf die andere Seite des Sees wollte. Da ihm zu nachttrunkener Stunde der Schritt hinüber zu groß war, warf er einfach eine Erdscholle mitten in den See. So konnte er und seine Frau Vista trockenen Riesenfußes auf die andere Seite wechseln.
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Hafen von Gränna. Als wir ankamen fuhren bereits Fahrzeuge auf die Fähre. Wir hatten aber noch keine Karten. Also schnell zum Schalter gelaufen und welche kaufen. Dort erfuhr ich, dass der Preis auf der Fähre bezahlt werden muss. Man kann an dem Schalter lediglich die Uhrzeit für die Abfahrt von Gränna,- und die Rückfahrt von Visingsö reservieren. Das muss wohl etwas mit der Vorplanung der Fährgesellschaft zu tun haben. Wir bekamen als Startzeit die nächste Fähre genannt. Ich hatte die im Hafen liegende Fähre sowieso längst abgeschrieben.

 

Um so verdutzter war ich, als jemand plötzlich von der Fähre in feinsten Hochdeutsch zu uns rüber rief:" Wollt ihr auch noch mit? Wenn ja, dann schnell drauf hier." Ich bestätigte mit einem Handzeichen und fuhr auf die Fähre. Hinter uns schloss sich das Tor und die Fähre legte ab. Derjenige der gerufen hatte war ein junger Mann. Er war vor 5 Jahren ausgewandert nach Schweden,- und lebt nun als selbstständiger Zimmermann auf der Insel.

 

Wir hatten ein sehr nettes Gespräch mit ihm. Das er bei dem netten Gespräch "vergaß" die Personengebühr zu erheben,- und nur das Auto berechnete, erwähnen wir hier mal lieber nicht.
Die Fahrzeit dauert ca. 20 Minuten, so das man schnell die Insel erreicht hat.

Die Insel ist ca. 14 km lang, ca. 3 km breit,- und steckt voller Kultur.

 

 

Hier steht auch die Kirche von Kumlaby, eine der ältesten Kirchen in Schweden. Sie stammt aus dem Jahr 1135. Der Turm kann bestiegen werden, eine echte Herausforderung. Von oben hat man dafür einen herrlichen Ausblick.

 

 

Ebenso befindet sich hier auf der Insel Schwedens älteste Königsburg. Leider nur noch als Ruine .
Sie wurde im 12 Jahrhundert erbaut,- und 1318 zerstört.

 

 

Beeindruckend ist auch der Näs Jönsagård, ein Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert.

 

 

Zum Abschluss besuchten wir noch das Visingsö Värdshus (Wirtshaus) unten am Hafen. Dort gab es leckeren Fisch aus dem See.

Erst am späten Nachmittag waren wir wieder zurück am Wohnwagen.

Und wieder verabschiedete sich die Sonne von diesem Tag mit einem herrlichen Sonnenuntergang.


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