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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 7

Heute blinzelte keine Sonne morgens durch die offene Dachlucke. Der Himmel war trüb. Es sah aus, als wenn es jeden Augenblick anfangen wollte zu regnen. Das tat es dann auch wenig später. Allerdings nicht viel. Die Luft war wieder sehr warm an diesem Morgen.
Wir wollten heute nach Forsviks fahren. Forsviks hat eine der interessantesten historischen Industrieanlagen in Schweden zu bieten.

 

 

Unmittelbar vor dem Industriemuseum überquert man den Göta-Kanal. Hier haben wir kurz angehalten. Direkt an der Schleuse befindet sich der kleine Laden "Kanalbutiken 5 Knop" (Shop-Kanal 5 Knoten). Ein kleiner schöner Laden in dem kleine Accessoires gekauft werden können.

Webseite des Shops

 

 

 

 

Der "Kanalbutiken 5 Knop" befindet sich direkt an der ältesten Schleuse des Göta-Kanals.

 

 

Für Camper auch nicht ganz uninteressant,- direkt an der Schleuse können sowohl Wohnmobile als auch Wohnwagen für die eine oder andere Nacht stehen. Der Preis liegt bei 150 SEK/Nacht,- und ist im Shop zu bezahlen. (Stand: Aug. 2012)

 

 

Nach dem wir eine Schleusung beobachten konnten, fuhren wir die paar Meter weiter zum Industriemuseum. Hier schlenderten wir ein paar Stunden durch große und kleine Hallen.

 

Auf dem Gelände des Museums befindet sich auch eine kleine Werft. Hier ist der Verein Forsviks Werft ansässig. Der Verein wurde im Jahr 1995 gegründet. Ziel war es den Raddampfer "Eric Nordevall II" zu bauen. Die original "Eric Nordevall" wurde 1836 gebaut, versank aber zwanzig Jahr später im Vättern See. Dort liegt sie noch heute in 45 Meter Tiefe. Den Nachbau konnten wir besichtigen. Ab und an finden auch Fahrten statt. Als wir da waren aber leider nicht.

Zum Abschluss gönnten wir uns noch ein leckeres Stück Kuchen,- inkl. Kaffee im "Kafè Ada". Es befindet sich direkt am Museum.
Auf dem Rückweg fuhren wir noch einmal zur Festung

nach Karlsborg. Wir wollten unbedingt noch an einer Festungsführung teilnehmen. Nach Aussage des netten Herrn vom Vorverkauf sollte diese morgen früh um 10:15 Uhr stattfinden.
An dieser wollten wir teilnehmen.

Die Regenschauern hielten nicht lange vor an diesem Tag. Die Sonne gewann nach und nach Oberhand. Bis spät am Abend saßen wir unter strahlend blauem Himmel draußen und genossen die Welt.

Tag 8

Heute Morgen musste uns der Wecker helfen wach zu werden. Wir hatten ihn sicherheitshalber am Vorabend noch gestellt. Unsere geführte Tour durch die Festung von Karlsborg begann bereits um 10:15 Uhr. Nach dem Frühstück fuhren wir los,- und waren mehr als pünktlich vor Ort.

So früh am Morgen waren es nur vier Personen. Wir bekamen einen deutschen elektronischen Guide. An jedem interessanten Punkt war eine Nummer angeschlagen. Der elektronische Führer übersetzte uns das was der schwedische echte Guide erzählte, ins deutsche. Leider durften in den meisten Bereichen keine Fotos erstellt werden. Denn die Festung ist heute immer noch eine Militär Ausbildungsstätte für fast alle Bereiche. Wir bekamen einen Film zu sehen,(deutscher Untertitel) wir wurden durch unterirdische Gänge geführt, uns wurden die früheren Wohnverhältnisse gezeigt,- und uns wurde im Außenbereich die gigantische Anlage mit ihren drei Wällen gezeigt.

Alles wurde sehr anschaulich, mit mancherlei Spektakel gezeigt. So verbrachten wir fast zwei Stunden innerhalb der Festung,- und waren am Ende sehr begeistert. Ohne eine Führung bleibt alles, von uns gesehene, verborgen. Alleine ist es nicht gestattet auf Erkundungstour zu gehen. Es ist halt Militärgebiet.

 

Anschließend wollten wir noch ein wenig übers Land fahren. Und ehe wir uns versahen, waren wir am Vänern in Mariestad gelandet. Wir sahen uns ein wenig im Hafen um.

 

 

Abseits der großen Hauptstraßen fuhren wir durch scheinbar unberührte Wälder wieder in Richtung Campingplatz. Diese Nebenstraßen sind in Schweden ganz normal. An vielen Stellen befinden sich kleine Einbuchtungen. An diesen Stellen kann man entgegenkommenden Verkehr problemlos passieren lassen. Ansonsten geht es halt ein wenig langsamer.

 

Erst am späten Nachmittag waren wir wieder am Wohnwagen und genossen den Rest des Abends erneut bei einer warmen Augustsonne,- die ungestört vom fast wolkenlosen Himmel schien.
Es war unser letzter Abend auf dem Breviks Camping.
Morgen wollten wir weiter in Richtung Tiveden-Nationalpark.


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(Irischer Segenswunsch)

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