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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 9

Heute wollten wir weiterfahren. Nach dem Frühstück wurde alles an seinen Platz verstaut. An der Rezeption bezahlten wir unsere Rechnung,- und plauderten noch ein wenig mit der netten Dame. Der Platz stand zum Verkauf. Nach herzlicher Verabschiedung bekamen wir für die Weiterreise erneut zwei kleine Kuchen geschenkt.

 

Wir wollten weiter nach Askersund, dem nördlichsten Punkt auf unserer Reiseroute. Der Husabergsudde Camping war unser Ziel. Ca. auf halben Weg legten wir an einem schönen Parkplatz eine kleine Pause ein.
Es gab Kaffee,- und den geschenkten Kuchen.

 

 

Um 13:30 Uhr erreichten wir den Campingplatz. Wir suchten uns einen schönen Platz, mit Blick auf den See, aus.

 

Nachdem "Isolde" versorgt war, fuhren wir in das nahe Askersund. Wir schlenderten ein wenig im Hafen von einer Boutique in die andere, bevor wir am frühen Nachmittag wieder zum Wohnwagen zurück fuhren.

 

 

Erneut genossen wir die warme Abendsonne an diesem Tag.

Tag 10

Dicker Nebel lag heute Morgen über dem Campingplatz und dem See. Erst nach dem Frühstück lichtete sich der Nebel.
Der Tiveden-Nationalpark sollte heute unser Ziel sein. Der Nationalpark gehört zu den schönsten in Schweden. Der Name Tiveden geht vermutlich auf die altnordische Gottheit Tiu zurück und ist gleichbedeutend mit Wald.
Vor 900-1400 Mill. Jahren, als die Erdkruste aufriss und die Vätternsenke entstand, zerbrach auch das Granitgestein Tivedens. Das vor ca. 11000 Jahren abschmelzende Inlandeis wirkte ebenfalls landschaftsprägend.
Das ist natürlich so nicht ganz richtig.
In Wirklichkeit ist das Waldreich Tiveden ein Ort voller Geschichten, Mythen,- und Legenden,- und gehört den Elfen, Trollen,- und Kobolden.
Ein stark hügeliges, von riesigen Felsbrocken übersätes Gebiet mit Urwaldfeeling.

 

 

Wir fuhren zum Besucherzentrum des Nationalparks. Von hier aus starten viele Wanderwege. Wir beschlossen die "Trollkyrkorunde" zu laufen. Ein ca. 6km langer Wanderweg, für den ca. 3 Stunden geplant werden sollten. Das Wetter meinte es gut mit uns. Ab und zu schaute die Sonne durch einen ansonsten wolkenverhangenen Himmel.
Bereits der Aufstieg war recht steil. Immer wieder mussten dicke Wurzeln oder Felsen überwunden werden.

 

Die Wege sind gekennzeichnet. Verlaufen kann man sich eigentlich nicht. Und die Trolle passen zusätzlich auf, dass diese nicht verlassen werden. Heidi hat sich an einer Stelle, wegen einem Foto, zwei,- drei Meter vom Weg entfernt. Es dauerte nicht lange und die Fichte neben ihr fing an sich leicht zu bewegen und zu ächzten. Auch wenn man sie nicht sieht, sie passen auf.

In der Nähe vom Trollkirchensee befindet sich die große Trollkirche. In Tiveden ist das Wort "Troll" in vielen Namen enthalten. Aber nur einer von diesen Namen hat eine lange Tradition,- und wird bereits in Büchern aus dem 17. Jhr. erwähnt,- "Trollkyrka" die Trollkirche. Alle Vorstellungen die wir von einer Kirche haben, haben an diesem Ort keine Bedeutung.
Es handelt sich bei der Kirche um einen großen, leicht abgeschrägten Felsen. Auf diesem haben sich früher die Menschen versammelt. In früheren Zeiten war das sogar illegal.

 

Manchmal meinte man es ging nicht weiter, doch hinter dem nächsten Felsen sah man den nächsten Hinweis. Es ging tief hinunter, steil wieder bergauf. Man lief über endlose Wurzelgebilde,- und über Felsen. Kaum eine Menschenseele ist uns begegnet.

Kurz vor Ende fing es leicht an zu regnen. Und nach 3,5 Stunden hatten wir es geschafft. Wir waren wieder am Startpunkt angekommen.
Auf dem Nachhauseweg wurde der Regen stärker. Es hörte auch für heute nicht mehr auf.


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