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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 11

Heute ging die Reise weiter. Wir fuhren wieder zurück nach Schweden. Der Himmel hatte heute Morgen nur ein paar weiße Wolken vorzuweisen. Ansonsten schien die Sonne,- und es war bereits früh schon sehr warm. Um 10:40 Uhr hängten wir an. Am Waschhaus hielten wir noch kurz an. Der Abwassertank war voll,- und die Toilette wollte auch entleert werden. Danach ging es aber los. Das erste Stück wieder der schlechten Straße. Man musste schon ziemlich aufpassen, das man nicht irgend ein Schlagloch traf. Zum Glück war so gut wie kein Verkehr. Die schwedische Grenze war schnell erreicht,- und kaum zu bemerken. Lediglich an den Verkehrsschildern bemerkten wir das wir wieder in Schweden waren. Eigentlich verlief die Fahrt problemlos. Zumindest am Anfang. Doch dann wurden wir auf eine Baustelle aufmerksam gemacht. Wie sich herausstellte sollte, eine Riesenbaustelle. Kilometerlang ging es nur im Schneckentempo vorwärts. Immer wieder an sehr engen Passagen vorbei. Doch auch die längste Baustelle hat ein Ende. Kurz vor Ed hatte der Spuk ein Ende. Der Ortseingängige Pausenplatz wurde sehr gerne angenommen.


Um 13:15 Uhr erreichten wir unseren zuvor ausgesuchten Campingplatz. Es war der Norebyns Café & Camp im nördlichen Dalsland. Ein kleiner gemütlicher Platz direkt am See. Wir durften uns einen Platz aussuchen. Um diese Uhrzeit waren wir die einzigen Gäste mit einem Wohnwagen, Wohnmobil,- oder Zelt. Das sollte sich aber gegen Abend ändern.


Wir stellten uns nach unten an den See. Das Gelände stellte sich schwieriger heraus als erst gedacht. „Kraja“ war nur schwer auszurichten. Einmal stand das linke Rad in einer Mulde, ein anders mal das rechte Rad. Es ging nur mit Ausgleichskeilen. Erst 45 Minuten später (!) stand „Kraja“ da wo sie hin sollte. Beim Einchecken hatten wir bemerkt das es heute im Restaurant ein Buffet gab. Das nutzen wir aus. Für den heutigen Tag unternahmen wir nichts mehr. Wir packten unsere Stühle aus und genossen das herrliche Wetter mit Blick auf den See Grann.

Tag 12

Ein strahlend blauer Himmel begrüßte uns an diesem Morgen,- und es war bereits wieder sehr warm. Wir frühstückten wieder draußen bei diesem herrlichen Wetter,- und genossen die Stille dabei.

 

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Håverud. Wir wollten uns unbedingt das berühmte Aquädukt ansehen, dieses Weltweit einmalige Bauwerk.  Hier bekommt man ein imponierendes Beispiel schwedischer Industriearchitektur und Ingenieurskunst zu sehen. Es kreuzen sich Wasserstraße, Eisenbahnbrücke und Autoverkehr.

Der berühmte Aquädukt aus dem Jahre 1868 mit seinen 33.000 Nieten, von denen angeblich noch kein einziges Stück ausgewechselt wurde, ist Teil des Dalsland-Kanals. Das gesamte Bauwerk ist eine Konstruktion des Ingenieurs Nils Ericson, der Mitte des 19. Jahrhunderts für viele Kanalbauten in Schweden verantwortlich war. Direkt an der Straße, die oberhalb am Aquädukt vorbeiführt ist ein Parkplatz. Von oben hat man einen herrlichen Blick auf das Bauwerk.

Wir hatten Glück, genau als wir ankamen fuhr eines der Ausflugsschiffe durch das Aquädukt.

 

 

Wir gingen den Weg hinunter zu den Schleusen, spazierten über den stählernen Trog,- und sahen uns das Geschehen aus nächster Nähe an. Im Anschluss besuchten wir noch das Kanalmuseum. Im Inneren des Kanalmuseums wir die Geschichte schön dargestellt. Wir erhielten einen deutschen Sprachführer (in Papierform). Ein Besuch lohnt sich. Gegenüber vom Kanalmuseum befindet sich der Souvenirshop. Dort erstanden wir ein rotes Dalslandpferd. Am frühen Nachmittag hatten wir (fast) alles gesehen.

Wir beschlossen auf dem Heimweg noch einen Abstecher nach Ed zu machen. Dort gab es die Dalsland Moose Ranch. Diese wollten wir noch besuchen. Hier werden in einem riesigen Gehege Elche gehalten. Wir kamen gerade rechtzeitig um dabei sein zu können, wie die Elche gefüttert wurden. Alles wurde sehr anschaulich erklärt, wenn auch die meiste Zeit auf Schwedisch. Aber wesentliche Teile wurden bei Bedarf auch in Englisch erklärt.

 

 

 

Erst am späten Nachmittag fuhren wir wieder zurück zum Campingplatz,- und genossen die Landschaft.   


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