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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 13

Und wieder begrüßte uns an diesem Morgen ein herrlicher blauer Himmel. An der Rezeption gaben wir noch schnell die Schlüssel vom Sanitärhaus ab,- und verabschiedeten uns. Wir wollten heute unsere Reise fortsetzen. Schweren Herzens verließen wir die Stille, die wir hier vorgefunden hatten. Wir befürchteten, bedingt durch die einsetzende Hauptsaison, das es vorbei ist mit der Ruhe,- und der Stille. Wir sollten Recht behalten. Um 10:30 Uhr hing „Kraja“ an ihrem Haken,- und folgte brav.

Es war nur eine kurze Strecke zu überwinden,- und so erreichten wir um 12:15 Uhr unseren neuen Platz, den Ursand Resort & Camping in Vänersborg. Der Platz liegt direkt am Vänern. An der Rezeption wurden uns eine Handvoll Plätze angeboten. Die meisten waren bereits vergeben. Menschen über Menschen, strömten uns entgegen. Wir schauten uns alle noch freien Plätze an, aber am Ende gefiel uns nur einer. Alles andere war uns zu eng nach unserer Ansicht. „Kraja“ stand schnell auf ihren Platz,- und wurde versorgt.

Wir setzten uns wieder in das Auto und fuhren nach Smögen,- an die Schärenküste. Eigentlich hatten wir geplant eine längere Tour entlang der Schärenküste zu machen. Doch für diesen Urlaub nahmen wir Abstand davon. Es war uns einfach zu voll. Aber wenigsten für einen Tag stürzten wir uns in den Trubel. Die Insel Smögen liegt im Skagerrak. Sie ist über die ca. 500 Meter lange Betonbrücke Smögenbron, die 1970 fertiggestellt wurde, mit dem Hauptort Kungshamn verbunden. Kurz bevor wir die Küste erreichten, passierten wir mehrere Campingplätze. Alle hatten Schilder an der Straße aufgestellt, mit dem Hinweis,- VOLL – BELEGT. Einige hatten gegenüberliegende Wiesen kurzerhand zum Campingplatz umfunktioniert. In Smögen selbst war kaum ein Parkplatz zu finden.

Nachdem wir endlich einen gefunden hatten, schlenderten wir durch die Straßen. Nach kurzer Zeit hatten wir den Hafen erreicht. Ein Getümmel von Motorbooten, Ausflugsschiffen, Schlauchbooten,- und Segelyachten bot sich unseren Augen. Wir setzen uns in ein Restaurant und schauten dem wilden Treiben zu. Überall waren diese typischen kleinen bunten Häuser zu sehen. Eine herrliche Gegend.

Wir nahmen uns vor nochmals wiederzukommen,- und uns etwas mehr die Schärenküste an zu sehen.

Doch dafür wollten wir die Vorsaison nutzen.

 

Erst am späten Abend machten wir uns wieder auf den Heimweg. Den ganzen Tag hatte die Sonne uns begleitet. Selbst in der Presse war von einem Subtropischen Wetter zu lesen. Noch um Mitternacht hatten wir noch Temperaturen von 20° C draußen.

Tag 14

Wieder strahlte die helle Sonne von einem blauen Himmel an diesem Morgen.

Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Trollhättan. Wir wollten das Königliche Jagdgebiet,- und Museum besuchen. Das Jagdgebiet bestand aus dem Halleberg und dem Hunneberg, auch die Zwillingsberge genannt. Während der Halleberg an den Vänern grenzt, befindet sich der Hunneberg südlich von ihm. Ein riesiges Gebiet, in dem man zudem noch herrlich wandern kann.

Beide Berge umgibt so manche Geschichte. Hier leben die Mythen von Walhalla weiter,- und von Odin, der hier angeblich aus dem Berg heraus schaut. Aber hier lebt auch der König des Waldes, der Elch. Meist einmal im Jahr kommt König Carl XVI Gustaf selbst vorbei, um in seinem Revier zu jagen, so erzählte man uns. In dem dazu gehörigen Museum, dem Kungajaktmuseet, wird alles auf schöne Weise gezeigt und erklärt. Bereits an der Kasse wird sich für jeden Besucher Zeit genommen. Dort wird alles, soweit es geht, in der heimatlichen Sprache erklärt.


Am frühen Nachmittag führte uns der Weg weiter nach Trollhättan. Dort wollten wir ein einzigartiges Schauspiel beobachten,- nämlich die Wasserfälle von Trollhättan (Trollhättan-Fälle). Pünktlich um 15:00 Uhr sollten sich die riesigen Schleusentore öffnen. Die über die Schlucht führende Brücke füllte sich bereits mit Menschen als wir ankamen. Und dann war es soweit. Die Tore wurden geöffnet,- und 300.000 Liter pro Sekunde donnerten durch das Tal. Ein grandioses Schauspiel.

Erst am späten Abend waren wir wieder am Wohnwagen. Es war nicht mehr ganz so warm an diesem Abend, wie am Abend zuvor, aber immer noch sehr angenehm.


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