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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 15


Heute ging die Reise weiter. Wir wollten Richtung Göteborg,- und uns dort die Stadt ansehen. Als Campingplatz suchten wir uns den Kungälv Camping aus. Von hier aus ist es nicht weit bis nach Göteborg. Und die überfüllten Plätze an der Scherenküste wollten wir nicht besuchen.

 

Kungälv ist eine der ältesten Städte von Schweden. Bereits im 10. Jahrhundert wurde die Stadt als Handelsplatz erwähnt. Über Kungälv thront die Festung Bohus. Eine ehemals norwegische Festung zur Sicherung der norwegischen Grenze gegen Schweden. Sie stammt aus dem 12 Jahrhundert. Der Campingplatz befindet sich unterhalb der Festung. Nachdem “Kraja” ihren Platz gefunden hatte, machten wir uns auf den Weg zur Festung. Wir überquerten die Straße,- und schon waren wir da. Wir standen direkt vor den mächtigen Mauern.


Die Festung wurde mehrfach belagert, aber nie eingenommen. Nachdem der Eintritt bezahlt war, bekamen wir einen kleinen Führer an die Hand. Mit dessen Hilfe liefen wir durch die mächtigen Gemäuer. Auf verschiedenen Tafeln wurde allerlei Geschichte erklärt. Von ganz oben hatte man einen herrlichen Rundumblick.

Die Sonne brannte von einem blauen Himmel. Anschließend besuchten wir noch die wunderbare Holzkirche direkt am Marktplatz. Sie stammt aus dem Jahr 1679. Die wunderschönen Deckenmalereien ließen uns nur staunen. Wir erinnerten uns dabei sofort an die Holzkirche in Habo, die wir 2012 besucht hatten.

 

 

Im Anschluss spazierten wir bei herrlichem Wetter durch die  Altstadt. Viele der Holzbauten stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Eines schöner als das andere.

Erst als wir am späten Abend schlafen gingen, fing es an zu regnen.

Tag 16

Die ganze Nacht hatte es geregnet,- und heute Morgen immer noch. Der Wetterbericht versprach auch keine Aussicht auf Besserung. Und trotzdem,- wir hatten uns vorgenommen Göteborg zu besuchen,- und das taten wir auch. Nachdem Frühstück fuhren wir los. Schnell war das Zentrum erreicht. In unmittelbarer Nähe vom Tourismusbüro bekamen wir einen freien,- und dazu noch bezahlbaren Parkplatz. Es muss wohl an dem Wochentag, einem Sonntag gelegen haben. Im Tourismusbüro erkundigten wir uns nach verschieden Möglichkeiten die Stadt zu besichtigen.

 


Wir entschieden uns als erstes für eine Bustour. Der Regen hatte aufgehört,- und so setzten wir uns in dem Bus nach oben,- unter freiem Himmel. Alle wichtigen Orte die mit Bus zu erreichen waren, wurden nach einander angefahren.

 

Anschließend unternahmen wir dasselbe nochmal, nur dieses Mal mit dem Schiff. Die Reise führte uns durch verschiedene Kanäle, bis hinaus in den großen Industriehafen.

Wir hatten Glück, erst als wir wieder wohlbehalten an Land waren, fing es leicht an zu regnen. Mit der Buslinie 19 fuhren wir hinaus an den Seehafen. Dort befand sich das Maritiman Museum. Hier liegen verschiedene Schiffe am Kai, die man alle besichtigen kann. Sogar ein großes Kriegsschiff war da. Jedes Schiff kann von oben bis unten,- und von vorn bis hinten durchlaufen werden. Kleine Pfeile weisen dem Besucher den Weg. Mitunter sind einige schwierige Passagen, z.B. steile Bootstreppen dabei. 

In der Zwischenzeit hatte es wieder fester angefangen zu regnen. Insofern waren wir ganz froh zumindest teilweise unter Deck zu sein. Als wir uns wieder auf den Heimweg machten, hörte es auf zu regnen. Am Stellplatz angekommen konnten wir uns es noch für kurze Zeit draußen gemütlich machen. Aber eben nur für kurze Zeit,- dann fing es wieder leicht an zu regnen.


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