Menü
... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 3

Der Wecker klingelt zwar nicht ganz so früh wie in den Tagen zuvor, aber immer noch recht früh. Heute wollten wir unseren ersten Platz am Vänern erreichen. Es waren immerhin bis dahin noch rund 300 Kilometer zu bewältigen.

Um 8:45 Uhr hängten wir „Kraja“ an ihren Haken. Der Campingplatz hatte vorne an der Einfahrt eine Entsorgungsstation. Diese wollten wir nutzen. Der Abwassertank war bis zum Rand voll. Nachdem der Tank bis auf den letzten Tropfen geleert war, starteten wir endgültig die Weiterreise. Die Fahrt verlief ohne Probleme. Selbst das Wetter war uns mehr oder weniger wohl gesonnen. Nur ab und zu bekamen wir einen kleinen Schauer ab.

 

Um 13:45 Uhr erreichten wir Askeviks Camping. In manchen Beschreibungen auch Askeviksbadets Camping genannt. Die Rezeption hatte geschlossen. Ein kleines Schild erklärte uns,- dass wenn keiner da sei, man es im gelb gestrichenen Servicegebäude versuchen sollte. Also machten wir uns auf den Weg zum Servicegebäude. Nach ein paar Schritten hatten wir es erreicht. Eine junge Frau war damit beschäftigt das Servicegebäude zu reinigen.

 

Wir sollten uns einen Platz aussuchen und später ein einchecken. Das taten wir auch. Der Platz war terrassiert angelegt. Die obersten Terrassen hatte der Regen an den Tagen zuvor ziemlich übel mitgespielt. Überall waren tiefe Reifenspuren zu sehen. Die mittlere,- und die untere Terrasse dagegen waren in Ordnung. Wir entschieden uns für einen Platz auf der untersten Ebene, in unmittelbarer Nähe vom Wasser.


Inzwischen war es trocken geworden. Es schien sogar ab und an die Sonne. Nachdem „Kraja“ versorgt war setzten wir uns wieder in das Auto und erkundigten die Umgebung. Wir fuhren nach Lyrestad. Die Stadt liegt direkt am Götakanal. Dieser war uns ja noch aus der Reise vor 2 Jahren in guter Erinnerung. Bei herrlichem Sonnenschein schlendert wir entlang des Kanals, beobachten noch eine Treppenschleusung,- und setzen uns bei einer kleinen Mahlzeit in die Sonne.


Direkt am Kanal befindet sich ein Stellplatz, der auch für Wohnwagen zugelassen ist. Anschließend führte uns der Weg noch nach Sjötorp. Hier mündet der Götakanal in den Vänern. Auch Sjötorp hat einen Stellplatz direkt am Kanal der ebenfalls für Wohnwagen zugelassen ist. Am späten Nachmittag fuhren wir wieder zurück zum Stellplatz. An diesem Abend hatten wir unseren ersten Sonnenuntergang für diesen Urlaub. Nur in weiter Ferne türmten sich mächtige Wolken. In der Nacht fing es wieder leicht an zu regnen.

Tag 4

Heute klingelte kein Wecker. Die Sonne schien durch die Dachluke,- und weckte uns. Wir wollten ein wenig die Umgebung erkunden. Und so beschlossen wir nach Mariestad zu fahren. Wir besuchten Gamla-Stan,- die schöne Altstadt von Mariestad. Die schönen alten Holzhäuser sind sehenswert,- und wunderschön erhalten. Es sind die einzigen die den großen Brand im Jahre 1693 überstanden haben.  Auch die mächtige Domkirche besuchten wir. Erbaut wurde der Dom im Jahr 1593. Und obwohl sich der Bischofssitz schon seit langer Zeit in Skara befindet,- hat sich bis heute an der Bezeichnung,- und an der Würde nichts geändert. Für einen kurzen Abstecher schlenderten wir die schmale Straße hinunter zum Hafen. Anschließend  gingen wir zurück zum Auto.


Wir wollten noch nach Torsö (Thors Insel), der vorgelagerten Insel,- nördlich von Mariestad. Torsö ist die größte Insel im Vänern. Die heutige Insel Torsö ist eigentlich eine Verbindung aus zwei kleineren Inseln, nämlich der ursprünglichen Insel Torsö und Fågelö. Torsö ist über die Torsöbrücke leicht zu erreichen. Fährt man weiter über die Insel erreicht man die Insel Brommö. Sie ist nur mit einer kleinen Fähre zu erreichen. Auf Brommö ist Autoverkehr nicht erlaubt.


Wir beschränkten uns mit dem Besuch von der Insel Torsö,- und besuchten nach einander die Torsö Kirche,- und die Fågelö Kapelle. Die Torsö Kirche wurde im Jahre 1838 gebaut. Die Steine stammen von einer mittelalterlichen Steinkirche, der Wisala Kirche, die zuvor genau an der gleichen Stelle gestanden hatte. Die Fågelö Kapelle dient als Sommerkirche,- und bietet in der Ferienzeit reichlich Gelegenheit, für Musik an den Sommerabenden. Die aktuelle Fågelö Kapelle ist aus Holz mit einem Turm aus dem Jahr 1882.

 

Am späten Nachmittag fuhren wir wieder zurück zum Stellplatz. Wir wollten grillen. Schnell war alles aufgebaut. Doch in der Ferne war Donner zu hören. Ein Blick in die Richtung verhieß auch nichts Gutes. Zumindest nichts Trockenes. Kurzer Hand wurde das Grillen aufgegeben,- und das kochen auf den Herd verlegt. Und es dauerte auch nicht lange,- und es fing heftig an zu regnen. Wir ließen es uns trotzdem schmecken. Gegen Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt.


Das könnte dich auch interessieren



Heute ist der

Gästebuch

Trage dich in mein Gästebuch ein,- ich freue mich.

Ein paar schöne Momente

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Mehr...

Über mich

 

Nimm dir Zeit zu träumen -
sie bewegt dein Gefährt zu einem Stern.

Nimm dir Zeit, dich umzusehen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zu lachen -
das ist die Musik der Seele.

(Irischer Segenswunsch)

Listinus Toplisten

klick mich

Suchen im Ruhrgebiet mit RUHRLINK