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... Reisen mit dem Wohnwagen

Tag 5

Heute Morgen sollte die Reise weiter gehen.
In Nacht hatte es noch ein wenig geregnet. Nun schien die Sonne wieder.

 

Um 10:00 Uhr hing „Kraja“ wieder an ihrem Haken. Unser Ziel war der Sörälgens Camping in Hällefors. Bereits um 12:30 Uhr erreichten wir den Platz. Er ist unter deutscher Leitung. Wir wurden herzlichst begrüßt,- und bekamen einen wunderschönen Stellplatz mit Blick auf den See Sörälgen.

 

„Kraja“ war schnell versorgt,- und so machten wir noch eine kleine Tour. Der Weg führte uns nach Bredsjö nicht weit vom Platz entfernt. Dort gibt es Finnstigen, ein Freilichtmuseum, das die Geschichte der Einwanderer aus Finnland vom 15 Jahrhundert an verfolgt. Der Rundweg, der durch Wald führt, ist ca. 2 km lang. Es werden 6 historische Stationen gezeigt. In der Hauptsaison leben auch Menschen dort. Während unseres Besuches war aber niemand da.

Wir mussten leider nach einem Teil des Weges umkehren. Wieder näherte sich ein Gewitter. Kaum am Platz angekommen, kam die Sonne hervor,- und bescherte uns einen herrlichen sonnigen Abend.
Ich traf noch kurz den Besitzer.
„Alles in Ordnung?“, fragte er.
„Bestens“ antwortete ich. „Aber wo du schon mal hier bist,- wie wird denn das Wetter in den nächsten Tagen?“
„Sehr gut“ antwortete er. „Im Fernsehen sprechen sie von einer kleinen Hitzewelle“.
Ich erwiderte mit dem „Daumen hoch“.
Wir nahmen uns für den nächsten Tag eine Wanderung in den beiden Mooren Knuthöjdsmossen und Hammarmossen, vor. Beide liegen fast im Zentrum von Hällefors. Beide Moore haben ein reiches Vogelleben. Die Naturschutzgebiete sind mit Tümpeln übersäte Hochmoore. Diese Tümpelansammlungen sind die größten in Bergslagen, Aber erst einmal genossen wir die Sonne, bis sie hinter der letzten Tanne verschwunden war.

Tag 6

 

Wir vermuten stark, dass das Wetter keinen TV geschaut hatte. Es regnete ohne Unterlass an diesem Morgen. Unsere geplante Wanderung durch die Moore fiel buchstäblich ins Wasser. Wir setzten uns in das Auto und fuhren, bewaffnet mit ein paar Touristeninformationen, durch das Land. Ein richtiges Ziel hatten wir nicht. Nach einiger Zeit befanden wir uns in Örebro. Dort wollten wir uns das Schloss ansehen.

Es liegt auf einer kleinen Insel, mitten in der Stadt. Hinter den meterdicken Wänden wurden viele Kapitel der schwedischen Geschichte geschrieben. Unter anderem wurde hier Schwedens erste Reichstagsordnung angenommen. Die ältesten Teile des Schlosses wurden im 14. Jahrhundert errichtet,- und gegen Ende des 16. Jahrhundert baute Herzog Karl, der spätere Karl IX, die damals heruntergekommene Mittelalterburg in ein prachtvolles Renaissanceschloss um.

Doch leider blieb uns ein Eintritt in das Schloss verwehrt. So oft wir auch nach Parkplätzen Ausschau hielten es war keiner in Nähe des Schlosses zu bekommen. Selbst weiter entfernte hatten sehr hohe Preise. Umgerechnet 5 €uro für 20 Minuten waren schon heftig,- fanden wir. Regen vermieste uns zusätzlich noch der Innenstadt einen Besuch ab zu statten. Wir beschlossen weiter zu fahren,- und zwar nach Karlskoga. Dort wollten wir uns das Museum von Alfred Nobel ansehen. Doch hatten wir auch dort wieder Pech. Die letzte englische Führung hatte um 13:00 Uhr stattgefunden.

Ohne Führung durfte das Museum nicht betreten werden. In den umliegenden Scheunen war ein kleines Industriemuseum untergebracht. Dieses sahen wir uns an. Langsam hörte es auf zu regnen. Zumindest zeitweise. Es war nicht unser Tag. Eigentlich sind wir für unsere Verhältnisse viel zu viele Kilometer in der Umgebung herum gefahren, ohne wirklich etwas davon zu haben. Wir fuhren zurück zum Stellplatz. Unterwegs, kurz vor dem Campingplatz, besorgten wir uns noch Gebäck. So gab es wenigsten noch ein paar leckere Kuchenstücke. Wir nannten es Frustessen….


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