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... Reisen mit dem Wohnwagen

2017 - Entlang der Naturschutzgebiete im südlichen Schweden

Für diese Reise hatte ich mir hauptsächlich Naturschutzgebiete im südlichen,- und mittleren Schweden ausgesucht. Ich suchte die Ruhe in den Weiten der Wälder. Doch es kam anders. Denn ich hatte mir auch die falsche Jahreszeit (Anfang August) ausgesucht. Auf vielen Plätzen war es einfach noch zu voll für mich. Ja sogar so voll, dass es auf einem Platz keinen Stellplatz mehr für eine Nacht gab.

Tag 1

Wie immer, so auch heute bei einem Urlaubsstart, klingelte der Wecker recht früh. Leichter Regen hatte bereits in der Nacht eingesetzt. Um 9:00 Uhr hing ”Kraja“ an ihrem Haken. Die Reise konnte beginnen. Der Regen war stärker geworden. Außer dem ständig heftigen Regen, verlief die Fahrt problemlos. Zumindest bis hinter Hannover. Ich geriet in einen Stau von 24 km. Laut Verkehrsnachrichten bedeutete das einen Zeitverlust von 2 Std. So kam es auch. Kaum hatte ich das überstanden, folgten noch mehrere kleine Staus. Und so erreichte ich erst gegen18:00 Uhr den Camping Strandparadies Großenbrode, mein erstes Ziel. Zum Glück war der Platz für die Kurzzeitcamper leer. Ich erhielt einen Platz direkt vorne an der Schranke. Die Bordküche blieb am heutigen Abend kalt. Ich schlenderte entlang der Strandpromenade ins nahe Restaurant. Die Sonne hatte in der Zwischenzeit wieder die Oberhand übernommen.

Tag 2

 

Ich wollte heute wieder ein gutes Stück weiterkommen. Der Wecker hatte auch heute Morgen keine Gnade mit mir. Wieder hatte leichter Regen eingesetzt. Pünktlich zur Abfahrt um 7:40 Uhr hörte es aber auf. Um 8:14 Uhr erreichte ich den Fährhafen,- und um 8:45 Uhr war ich an Bord. Um 9:30 Uhr verließ ich die Fähre wieder in Dänemark.

Aber dann kam etwas Unerwartetes für mich. Es wurden Grenzkontrollen durchgeführt. Natürlich hatte ich davon gehört, aber ich hatte es wieder verdrängt. Aber alles verlief ohne Probleme. Die weitere Fahrt wurde immer wieder durch heftige Regenschauer begleitet. Um 12:00 Uhr erreichte ich die Öresundbrücke,- und somit auch Schweden endlich wieder. Ein kurzes ''Piep'' von meinem Mautsender im Auto,- und die Schranke der Mautstelle öffnete sich. Mein Ziel war der Sjötorpet Camping bei Markaryd. Gegen 15:00 Uhr erreichte ich den Platz.  Doch leider hatte der viele Regen der vergangenen Tage die meisten Stellplätze sumpfig gemacht. Die noch guten Plätze konnte ich mit meinem Gespann nicht erreichen. (tiefhängende Äste, etc.) Schade, denn ich kannte den Platz aus dem Jahr 2011 und hatte schöne Erinnerungen an ihn. Ich drehte wieder um und fuhr noch einen weiteren Platz in der Nähe an, der mir aber auch nicht zusagte. Nun musste der Campingführer herhalten.

Weit wollte ich heute allerdings nicht mehr. Ich suchte mir einen, mir ebenfalls bereits bekannten Platz aus. Es war der TIPI - Camping (Ljungby Camping). Diesen hatte ich bereits im Jahr 2014 angefahren. Um 17:00 Uhr erreichte ich den Platz. Die Regenschauer hatten in der Zwischenzeit wieder aufgehört.

Tag 3

Heute Morgen strahlte die Sonne von einem blauen Himmel. Auch der heftige Wind hatte sich gelegt. Um 11.00 machte ich mich fertig für die Weiterfahrt. Vor der endgültigen Ausfahrt fuhr ich noch am Versorgungsplatz vorbei, ließ das Abwasser ab,- und füllte den Wassertank auf.

Habo - Camping war heute das Ziel. Auch dieser Platz war mir bekannt. Ich hatte ihn im Jahr 2012 besucht. Nach kurzer Strecke auf der E4, in Richtung Campingplatz, erreichte ich den Laganland Sweden Shop. Fast auf jeder Reise habe ich ihn besucht, und da ich sowieso tanken musste, nutzte ich auch gleich noch die Gelegenheit um mich im Shop erneut um zu sehen. Nach kurzer Rast ging die Reise weiter. Um 13:20 Uhr erreichte ich den Campingplatz. Die Betreiber, ein holländisches Paar, waren noch genau so nett wie ich sie in Erinnerung hatte. Der Platz war gut besucht. Was mir auffiel, es waren viel mehr Zelte aufgestellt, als ich das auf früheren Reisen beobachtet hatte. Ein Comeback? Trotz der Fülle bekam ich einen schönen ruhigen Platz. Am Nachmittag führte mich ein kleiner Spaziergang zum nahen Vättern See. Er ist nur wenige Gehminuten vom Platz entfernt.

Tag 4

Heute Morgen hatte ich erneut herrliches Wetter. Bereits früh war es schon schön warm. Nach dem Frühstück machte ich mich langsam fertig. Um 10:40 Uhr setzte ich das Gespann in Bewegung. Mein Ziel war der Tiveden Camping, nahe beim Tiveden Nationalpark gelegen. Die Straße 195 war gut zu fahren,- ich kam gut voran. Um 12:30 Uhr erreichte ich den Platz. Doch zu meiner Verwunderung war kein einziger Platz mehr frei. Alles belegt. Das war mir noch nicht passiert. Hinter mir stand eine deutsche Familie, die ebenfalls sehr verwundert war. Wir kamen ins Gespräch. Ich schlug als nächsten Platz den Stenkällegårdens Camping Tiveden vor. Dieser liegt direkt im Nationalpark. Die Familie wollte mir folgen. Eine kurze Zeit später hatten wir den Platz erreicht. Hier waren noch einige Plätze frei. Ich suchte mir einen auf den oberen Terrassen, mit Blick auf den See, aus. Neben mir stand ein sehr nettes schwedisches Paar mit einem Wohnmobil. Wir hatten viele nette Unterhaltungen.

 

Das besondere hier war, es gab auf dem Platz nur rationiertes Trinkwasser. Jeden Tag wurden frisch befüllte Behälter an jedem Sanitärhaus aufgestellt. Auch das war neu für mich. Begründet wurde das Ganze mit einem sehr trockenen Frühjahr. Die Seen dienen auch als Trinkwasserreservoir,- und hatten vielfach nicht genug Wasser. Für mich kein Problem,- für manch anderen schon.

Tag 5

Der Wetterbericht kündigte für heute einen Regentag an. Schon am frühen Morgen fing es an. Ab und zu hörte es aber immer wieder zwischendurch für kurze Zeit auf. Gegen 14:00 Uhr wendete sich aber das Blatt. Von nun an regnete es ohne Unterlass. Ich setzte mich ins Auto und fuhr nach Askersund, um dort ein wenig durch die Stadt zu bummeln. Als der Regen wieder heftiger wurde, machte ich mich wieder auf den Heimweg. Allerdings fuhr ich noch das kleine Stück vom Campingplatz bis zum Tiveden Besucherzentrum weiter durch. Ich hatte gelesen, dass der Park vergrößert wurde, und vieles erneuert wurde. Für das Besucherzentrum kann ich das bestätigen. Ich hatte es anders in Erinnerung. Leider ergab sich keine Gelegenheit zum wandern. Bei strömenden Regen fuhr ich wieder zurück zum Wohnwagen. Dort gab es erst einmal einen heißen Kaffee.


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