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... Reisen mit dem Wohnwagen

2017 - Entlang der Naturschutzgebiete im südlichen Schweden

Tag 6

Eigentlich wollte ich noch einen Tag länger bleiben. Aber der Platz war mir zu voll,- und auch zu laut. Hatte ich die falsche Jahreszeit erwischt? Ich beschloss weiter Richtung Norden zu fahren. Vielleicht entkam ich ja so der Menschenflut. Das Wetter wurde auch langsam wieder besser. In der Nacht hatte es aufgehört zu regnen. 11:00 Uhr hängte ich "Kraja" an ihren Haken.

 

Mein Ziel war der Sörälgens Camping bei Hällefors. Auch diesen Platz kannte ich bereits aus dem Jahr 2014. Ich wusste aber das der Besitzer gewechselt hatte. Ob wohl alles noch so schön ruhig und angenehm war wie früher? Um 13:30 Uhr erreichte ich den Platz und wurde nicht enttäuscht. Die neuen Besitzer waren sehr nett. Und die Ruhe war genauso, wie ich sie in Erinnerung hatte. Hier wollte ich länger bleiben und wandern. Den heutigen Tag genoss ich aber vor dem Wohnwagen, mit Blick auf den See Sörälgen, bei herrlichem Sonnenschein.

Tag 7

Der Campingplatz liegt im Naturschutzgebiet Bergslagen. Mitten hindurch führt der Fernwanderweg Bergslagsleden. Aber auch viele Rundwanderwege sind in dem Gebiet zu finden. An der Rezeption gab es die passende Wanderkarte zu kaufen. Ich suchte mir eine Etappe aus,- und machte mich auf den Weg. Alles ist sehr gut beschildert. Allerdings geht es förmlich über Stock und Stein. Mehr als 2km pro Stunde sind kaum zu schaffen. Da ich schon lange nicht mehr gewandert war, musste für heute eine Teilstrecke reichen. Am frühen Nachmittag erreichte ich meinen Ausgangspunkt wieder. Ein wenig geschafft war ich schon.

Tag 8

Heute Morgen war es leider schon wieder bedeckt. Und der Wetterbericht sagte auch nichts Schönes. Für den Nachmittag war Regen angesagt. Schade, gestern war es so schön gewesen. Nach dem Frühstück wurde erst einmal "Kraja" versorgt. Wasser rein, Abwasser raus. Das Übliche eben. Anschließend schnürte ich meine Wanderschuhe. Ich wollte ein wenig in der Nähe des Campingplatzes laufen. Das Auto brauchte ich dafür nicht. Unmittelbar am Platz waren die Wanderwege schon etwas gemäßigter. Kaum hatte ich am Nachmittag den Wohnwagen erreicht, fing es an zu regnen. Zuerst nur ein wenig,- und nur ab und an. Aber gegen Abend wurde es mehr,- und es hörte auch nicht wieder auf.

Morgen wollte ich weiter. Aber ich komme wieder. Es hat mir bereits zum zweiten Mal hier gut gefallen.

Tag 9

In der Nacht hatte es weiter heftig geregnet. Draußen waren es gerade mal 12 °C. Hatten wir nicht Sommer? Nach dem Frühstück machte ich mich fertig. Ich wollte die nächste trockene Fase abwarten,- um anzuhängen und weiter zu fahren. Um 10:40 Uhr war es dann soweit. Ein wenig hatte der Regen nachgelassen. Dafür wurde es aber noch ein wenig kälter. Nun waren es nur noch 9 °C. Laut Wetterbericht sollte es aber ab Nachmittag besser werden.

 

Mein nächstes Ziel, der Malingsbo Camping, war nicht allzu weit entfernt. Um 12:20 Uhr erreichte ich den Platz. Der freundliche Empfang,- und das in der Zwischenzeit schöne Wetter, halfen aber nichts. Der Platz war zu groß für mich. Obwohl er wunderschön gelegen, inmitten einer kleinen Miniseenlandschaft, lag. Um an den großen See Nedra Malingsbosjön zu gelangen, muss die schmale Straße überquert werden. Trotzdem, für eine Nacht wollte ich hierbleiben,- und das sehr schöne Wetter genießen.

Tag 10

 

Heute Morgen strahlte eine leuchtende Sonne von einem herrlich blauen Himmel. Aber es war noch kalt. In einiger Entfernung dampfte der See. Nach dem Frühstück wollte ich weiter fahren. Auf der Hinfahrt hatte ich einen kleinen Platz direkt am Wasser gesehen. Nicht ganz 10 km entfernt. Da wollte ich nochmals vorbei. Um 11:15 Uhr ging es los. Das Navi brauchte ich nicht dafür, dachte ich. Doch leider hatte der Platz nur eine schmale Einfahrt, die zudem auch nur von einer Straßenrichtung aus genutzt werden konnte. Leider nicht von meiner Richtung aus. Ich fand auch keine Gelegenheit zu wenden.

Also fuhr ich geradeaus weiter. Sehr wohl wissend, dass ich in die falsche Richtung fuhr. Nach einiger Zeit kam endlich eine Parkmöglichkeit. Als erstes wurde das Navi eingeschaltet. Ich gab die Koordinaten von meinem nächsten Platz ein. Und siehe da, so wurden es mal eben knapp 70 km (!) Umweg. So kann es gehen.

 

Mein nächstes Ziel war der Färnebofjärdens Camping im Nationalpark Färnbofjärdens.  Um 14:40 Uhr erreichte ich den Platz,- und wurde herzlich empfangen. Der Platz ist unter Schweizer Leitung. Ich hatte Glück,- und bekam sogar einen Platz direkt am Wasser. Einfach wunderbar! Hier wollte ich ein paar Tage bleiben. Hoffentlich hält sich auch das Wetter. Nachdem "Kraja" an ihrem Platz stand,- und versorgt war, machte ich es mir gemütlich und genoss die Landschaft. Herrlich war es.


Heute ist der

Nimm dir Zeit zu träumen -
sie bewegt dein Gefährt zu einem Stern.

Nimm dir Zeit, dich umzusehen -
der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit zu lachen -
das ist die Musik der Seele.

(Irischer Segenswunsch)

Gästebuch

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